VOLUME 14 SERIES A

Vol. 14. Abram Friesen. Aus Gottes linker Hand: Stimmen eines Irrenden. Gedichte. Intr. by Georg K. Epp. 1995. 117 pages. ISBN 0-921415-22-2. $9.00 (plus shipping).
 
 
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Vorwort auf Deutsch

From the bilingual preface by Georg K. Epp:

Friesen is dealing with disappointment of a generation of Mennonite writers, all of them immigrants, who had hoped to continue the cultural awakening begun in the Russian-Mennonite communities around the turn of the century.

His early and somewhat Romantic style very soon gave way to a meditative and sometimes even provocative tone. He frequently challenges the values of the "majority" or simply the masses, and does not shy away from controversial aspects of politics or religion. In the forties, he brings the contradictions of pacifism into the limelight, and forces his coreligionists to reflect on these issues.

In the later years we ... notice ... a shift toward global issues. Where are we going? We are disillusioned with the past, dreams have been shattered, but are there any new dreams? What is left? ... How does modern Christianity understand "Peace on Earth"?

These are disturbing questions. And yet, in reading the anthology, we feel that the wanderer has not given up all hope, and that there is a path leading out of his desert.

Aus dem zweisprachigem Vorwort von Georg K. Epp:

Wenn jetzt eine Auswahl von Friesens Gedichten erscheint, so ist das vielleicht dem Drängen einiger Freunde des Autors zu verdanken, die schon lange darauf bedacht waren, seine Gedichte und Prosa mehr Lesern in Kanada und in Europas kulturdeutschem Raum zugänglich zu machen, weil sie in seinem Werk die typische Spannung im Wesen des Auswanderers erkennen, der seiner neuen Heimat Treue schwört, ohne der alten Heimat den Rücken zu kehren.

Von Arnold Dyck, der auch versuchte, in Kanada und Deutschland beheimatet zu sein, sagt Hedy Knoop: „Er war zu einem Wanderer swischen zwei Welten geworden. Er fühlte sich von beiden angezogen, aber er blieb ein Wanderer." Von Abram Johann Friesen darf man sagen, daß er immer in beiden Welten „Heimat " fand.

Vielleicht müssen wir Friesen in der späten Phase seines Denkens und Schaffens aber auch als Weltbürger sehen, denn er wendet sich immer mehr den Problemen der gesamten Menschheit zu.

Die Fragen, die dieser Dichter stellt, sind nicht als Beruhigungsmittel gedacht, und dennoch empfinden wir, daß er immer noch „im stillen hofft, daß alle Wege, auch die Irrwege, endlich aus der Wüste führen ".
 
 
 
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Preface in English