VOL. 8, SERIES A

Vol. 8. Franz Przybilski. Die vier Jahreszeiten. Gedichte und Lieder. 1984. 112 pages. ISBN 0-921415-17-6. $6.00
(plus shipping).
 
 
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Vorwort auf Deutsch

From the preface by Ernst Loeb

"... I am currently increasingly preoccupied with my retirement. It was therefore timely that I found both co-editors of this series favourably disposed to publishing a volume of my poems and songs, ...

It is my aim, with the songs on hand to create the beginning of a treasure of German-Canadian songs with the hope that some day one or the other may be performed in its original or newly arranged form.

In my garden there are no 'black' strawberries, and there is no "blue" grass growing in front of my house, as some poets would have it. If such were the case, I would characterize our good earth as completely degenerate. As long as strawberries are red and lawns are green, I know that the world around me is still normal, and I feel attached to it. I am part of it and move along with it through spring, summer, fall, and winter of each year and of life. This is the basis reflected in the poems and songs of this volume and is also the reason for its title.

Why do I write poetry? I am as ignorant of the answer as is the flower of the reason for its bloom. That is the law of its existence and of mine. As the tree casts off its fruits when they are mellow, so my poems and songs drop from me when the moment is ripe. Then I listen inwardly and record what an inner voice is whispering to me. That is the entire secret of my creativity. I am merely the organ of that which dwells inside me. And that is quite enough for me.
 

" ... Natürlich neigt sich mein Denken jetzt mehr und mehr dem Ruhestand zu. Daher war es Zeit, dass ich in den beiden Reihenherausgeber. ... zwei Gönner fand, die bereit waren, meine Gedichte und auch meine Lieder in Buchform herauszugeben, ...

... Es ist mein Bestreben, mit den vorliegenden Liedern den Anfang für ein deutschkanadisches Liedgut zu schaffen in der Hoffnung, dass das eine oder andere von ihnen vielleicht eines Tages in einfacher oder bearbeiteter Form gesungen wird.

In meinem Garten gibt es keine ‚schwarzen' Erdbeeren, und vor meinem Hause wächst kein ‚blaues' Gras. Wenn das der Fall wäre, dann würde ich unsere gute Erde als völlig entartet bezeichnen. Solange die Erdbeeren ‚rot' und die Wiesen ‚grün' sind, weiß ich, dass die Welt um mich herum normal ist, und ich fühle mich mit ihr verbunden. Ich bin ein Teil von ihr und gehe mit ihr durch den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter des Jahres -- und des Lebens. In den Gedichten und Liedern des vorliegenden Büchleins spiegelt sich diese Einstellung wider, und sie ist auch der Grund, warum ich es unter den Titel ‚Die vier Jahreszeiten' gestellt habe.

Warum ich schreibe? Ich weiß es ebenso wenig wie die Blume weiß, warum sie blüht. Das ist das Gesetz ihres und auch meines Daseins. Wie der Baum seine Früchte abwirft, wenn sie reif sind, so fallen auch meine Gedichte und Lieder von mir, wenn der richtige Augenblick da ist. Dann horche ich in mich hinein und schreibe auf, was eine innere Stimme mir zuflüstert. Das ist das ganze Geheimnis meines Schaffens. Ich bin nur der Mund dessen, was in mir wohnt. Und das ist mir genug."
 
 
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Preface in English